Das HochX ist eine Infrastrukturmaßnahmeder Landeshauptstadt München

Freischwimmen meets Rodeo
vom 07.10. bis 15.10.2022 in München

Open Call für Rodeo 2022

Das HochX veranstaltet 2022 sein erstes Festival: Freischwimmen meets Rodeo! Vom 7. – 15.10. 2022 findet in München zum ersten und einzigen Mal dieses Doppelfestival für Tanz, Theater und Performance statt. Bereits seit vergangenem Jahr steht fest, dass das HochX das Freischwimmen-Festival im Herbst 2022 ausrichten wird. Im Auftrag der Stadt München übernimmt das HochX nun zusätzlich das Rodeo-Festival 2022.

 

 

Open Call für Rodeo 2022

 

Im Rahmen des Doppelfestivals werden fünf Beiträge aus der Münchner Freien Szene präsentiert. Die Produktionen werden mit Blick auf die Konsequenzen, die Corona für die freien darstellenden Künste 2020 und 2021 hat(te), erstmalig komplett per Open Call (aus)gesucht. Eine dreiköpfige Jury mit Beisitzer*in aus der lokalen Künstlerschaft wird die eingegangenen Bewerbungen sichten und die Beiträge für das Programm aussuchen. Bewerben können sich professionelle freie Künstler*innen und Gruppen, die einen Arbeitsschwerpunkt (Produktion und Aufführungen) in München haben. Der Open Call ist offen für Bewerbungen aus allen Bereichen der freien darstellenden Künste.

 

Bewerbungsschluss ist der 25. Januar 2022.

 

Hier geht es zum Open Call: deutsch / englisch

 

Hier das Bewerbungsformular: deutsch / englisch

 

Die Auswahl der fünf RODEO Produktionen trifft eine dreiköpfige Jury. Diese setzt sich zusammen aus Tunay Önder als müncheninterne Vertreterin der Freien Szene, Caroline Froelich als münchenexterne Vertreterin der Freien Szene und Ute Gröbel als Teil der Künstlerische Leitung des Festivals.

 

Caroline Froelich lebt gegenwärtig in der Schweiz und ist Produktionsleiterin mit Schwerpunkt auf Tanz Theater Performance am Theaterhaus Gessnerallee Zürich. Erste Berufserfahrungen sammelte sie in verschiedenen Positionen u.a. am Oldenburgischen Staatstheater, beim PAZZ Performing Arts Festival, der European Theatre Covention und dem Ballhaus Naunynstrasse. In Berlin arbeitete sie mit freien freien Theatergruppen zusammen sowie für Kulturprojekte Berlin und ehrliche Arbeit – freies Kulturbüro. Von 2018 bis 2020 war sie für das Festival Theaterformen in Hannover und Braunschweig tätig - zunächst als Assistentin der Geschäftsführung und dann als Assistentin der künstlerischen Leitung.

 

Tunay Önder ist Autorin, Künstlerin, Kuratorin und entwickelt diskursive, performative und installative Formate. Zusammen mit Dr. Imad Mustafa gründete sie das mehrfach ausgezeichneten Blog/Buchprojekts migrantenstadl. Ihre Texte, audiovisuellen und performativen Arbeiten sind im Rahmen von Theaterfestivals, an Staats- und Stadttheatern, Galerien und Museen zu sehen. Sie ist Jurymitglied des Festivals Politik im freien Theater 2022 und Mitglied des Künstlerischen Beirats der Kunststiftung NRW. An den Münchner Kammerspielen kuratierte sie die Filmreihe Radikale Wirklichkeit (2020/21) sowie das Studio Ö. In der kommenden Spielzeit zeigt sie ihre audiovisuelle Lecture Performance Deutschstunde, zusammen mit Tuğba Önder & Anton Kaun.

 

Der Jury steht Lionel Dante Dzaack als beratender Beirat zur Seite. Er ist aktuell im Vorstand des Netzwerk Freie Szene München e.V..

 

 

Zwei Festivals werden eins

 

Das Rodeo-Festival ist seit 2010 die wichtigste Plattform der freien darstellenden Künste in München. Es gibt Einblicke in die Vielfalt der Münchner Tanz- und Theaterszene, dient der Vernetzung der Kunstschaffenden lokal und überregional und setzt neue künstlerische Impulse.

 

Das Freischwimmen-Festival ist das biennale Festival des Freischwimmen-Netzwerks; einer internationalen Austausch-, Residenz und Produktionsplattform für junge Gruppen und Künstler*innen, in der acht freie Produktionshäuser aus dem deutschsprachigen Raum organisiert sind: brut Wien, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich, Schwankhalle Bremen, SOPHIENSÆLE Berlin, Theater Rampe Stuttgart, LOFFT Leipzig und HochX München.

 

Die beiden Festivals sind in ihren Zielsetzungen nah verwandt:

Sichtbarkeit, Vernetzung und Nachwuchsförderung stehen im Fokus.

 

 

„Zusammenkommen“ - Konzept als Motto

 

Das gesamte Festival steht unter dem Motto „Zusammenkommen“.

 

Denn: Mit Freischwimmen meets Rodeo kommen nicht nur zwei Festivals zusammen, sondern eine Vielzahl an Menschen unterschiedlicher Hintergründe, Interessen, Sichtweisen – künstlerischer wie nicht-künstlerischer. Es geht um das Bilden temporärer Gemeinschaften, um Formen und Feiern des Zusammenseins.

 

Das Programm wird aus 9 Freischwimmen-Produktionen, 5 Münchner Produktionen und einem breiten Rahmenprogramm aus Diskursformaten, Workshops, Konzerten und Party bestehen. Hinzu kommt eine Kooperation mit dem Netzwerk Festival & Friends, einem Zusammenschluss von acht Festivals der freien Szene. Die Aufführungen werden an unterschiedlichen Spielorten in München, darunter HochX, Pathos und Schwere Reiter, stattfinden.

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