Das HochX ist eine Infrastrukturmaßnahmeder Landeshauptstadt München

Ab dem 8.Mai

Ceren Oran

THE URGE (UA)

Moves zwischen Bett und Schrank, eine klassische Variation vor Küchenzeile, Release auf dem Balkon: Homevideos aus dem Lockdown. Ceren Oran nutzt diese Fundstücke für ihre Performance THE URGE, in dem sie den Umgang des Einzelnen mit der Krise choreographisch unter die Lupe nimmt. Als digitale Premiere simultan in drei Städten, München, Berlin, Köln stattfindend, zieht THE URGE danach bis August durch München.

 

Ab dem 27.Mai

Marie Nüzel

Rococons – Ein Bericht über Marie A.

Inspiriert von der historischen Figur der Marie Antoinette zeichnet Marie Nüzel in Rococons in poetischen Choreographien das Portrait einer jungen Frau, die existenziellen Fragen ausgesetzt ist: Wann ist mein Handeln politisch? Wie gehe ich mit Macht, Einfluss, und wie mit Niederlagen um? Oder aus den Erfahrungen unserer aktuellen Lebensrealität heraus gefragt: Was macht es mit jungen Menschen, mit ihren Handlungs- und Entwicklungsspielräumen, wenn sie zu Akteur*innen politischer oder medialer Spielfelder werden? Wenn sie plötzlich eine globale Reichweite haben?

Das Tanzstück feierte im Oktober 2019 im HochX Premiere; jetzt gibt es Rococons – ein Bericht über Marie A. als Tanzfilm im online-Stream. Verfügbar als Video on Demand vom 27.5.-30.5.

 

Ab dem 2. Juni

Varinia Canto Vila / Quindell Orton

Naming Fiction

Wieviel Fiktion steckt in vermeintlichen Fakten? Und wohin führt uns der Versuch des Entwirrens von Fakten und Fiktion? In Naming Fiction, dem Debüt der Choreograph*innen Varinia Canto Vila und Quindell Orton, treffen Fake News auf die Lust am Fabulieren. Was ist echt, was ist erfunden in diesen vier kurzen Tanz-Erzählungen, die die beiden Künstler*innen sich wechselseitig auf den Leib geschrieben (und getanzt) haben? Ein Experiment in vier kurzen Kapiteln, gefilmt als Tanz-Stream im HochX. Als Video on Demand von 2.6. bis 6.6. verfügbar.

 

Ab dem 27. Juni

Think Big! Festival / explore dance

Das THINK BIG! Festival wird in diesem Sommer in veränderter Form live und hybrid stattfinden: geplant ist ein internationales Bühnenprogramm für ein Familienpublikum. Zu Gast sind herausragende Compagnien aus den Niederlanden und Belgien. Zudem werden drei neue Stücke, die in Deutschland im Rahmen des Produktionsnetzwerks explore dance – Tanz für junges Publikum entstanden sind, gezeigt.

u.a. mit May Zarhy: Libelle (7+)

 

Ab dem 15. Juli

Sandra Chatterjee

SMELLS OF RACISM (UA)

Wie riecht Rassismus? Von alltäglichen Vorurteilen gegen unterschiedliche Körpergerüche oder verschiedene Dufttraditionen bis zu den philosophischen Abhandlungen Immanuel Kants: Der Konnex von Geruch und Rassismus hat eine lange (abendländische) Tradition. Mit der installativen und partizipativen Performance SMELLS OF RACISM setzt sich die Choreographin Sandra Chatterjee und ihr Team mit kulturellen und politischen Dimensionen von Gerüchen auseinander.

 

Ab dem 23. Juli

Rykena / Jüngst

Rose la Rose (UA)

In die erotisch-obskure Welt von Showgirls und Spektakel entführt uns Rose la Rose. Das Choreographinnen-Duo Rykena/Jüngst und die beiden Performer*innen Amelia Cavallo und Tian Rotteveel eröffnen einen Imaginationsraum zwischen Hören und Sehen, indem sie Audiodeskription als künstlerisches Mittel einsetzen. Körper und Stimmen verschwinden, verzerren, dirigieren, fragen, fordern auf.

 

Ab dem 28. Juli

Tanzwerkstatt Europa

Diesen Sommer feiert die TANZWERKSTATT EUROPA ihr 30jähriges Bestehen! Mit dem Performance-Programm – u.a. im HochX – präsentiert die Tanzwerkstatt 10 Tage lang aktuelle Arbeiten hochkarätiger Wegbereiter*innen des zeitgenössischen Tanzes. Ebenso werden Newcomer*innen eingeladen, um ihre Stücke dem Münchner Publikum zu präsentieren. Für Zuschauer*innen und die interessierte Öffentlichkeit aus der Region bietet sich damit die einmalige Möglichkeit, aktuelle Formen und Arbeitsweisen im zeitgenössischen Tanz auf hohem internationalem Niveau zu sehen.

 

Ab dem 23. September

Jasmine Ellis

Skin Hunger (UA)

Mit ihrem neuen Projekt Skin Hunger widmen sich Jasmine Ellis und ihr Team einem zentralen Thema der aktuellen Corona-Pandemie, der erzwungenen Kontaktreduktion. Können wir uns tatsächlich selbst die Behaglichkeit geben, die normalerweise nur durch die Berührung von anderen geleistet wird? Über zwei gegensätzliche Medien, den Tanz auf der Bühne einerseits und das Radio in Form eines Podcasts anderseits, nähert die Choreografin sich der Frage an, wie und ob der eigene Körper den physischen Kontakt mit anderen substituieren kann.

 

Ab dem 9. Oktober

Ceren Oran

Geschichten in Blau (UA)

Die Familie als kleinster Baustein des gesellschaftlichen Systems wird in diesem Tanztheaterstück unter die Lupe genommen – aus der Sicht eines Kindes. Inspiriert von Familiendynamiken und den unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Eltern-Kind-Beziehung entwickelt Ceren Oran mit zwei Tänzer*innen und zwei Pianist*innen Bilder, Szenen und Szenarien, die die Beziehungen einzelner Familienmitglieder untereinander beschreiben.

 

Ab dem 23. Oktober

Taigué Ahmed

The Drying Prayer (UA)

Der tschadische Choreograph Taigué Ahmed kreiert mit The Drying Prayer ein Tanzstück, das sich mit aktuellen Transformationen von Lebensraum, Flora, Fauna und Gemeinschaftsstrukturen am Tschadsee beschäftigt. Zeitgenössischer afrikanischer Tanz trifft auf traditionelle Bewegungsabläufe, Hip Hop auf Coupé-Decalé. Eine Koproduktion von HochX Theater und Live Art, dem Deutschen Nationaltheater Weimar, dem Deutschen Theater Göttingen und SPIELART Festival, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.

 

Ab dem 10. November

Lajos Talamonti

Alter Hase

„Alter Hase“ ist eine performative Gala über das Altern und die damit verbundenen biographischen Brüche. Für Ballett-Tänzer*innen endet das Berufsleben früh und sie entwickeln zweite und dritte Berufsbiographien. Was bleibt ihnen als Prägung, als Fähigkeiten und Wunden aus dem Tänzerleben? Lajos Talamonti versammelt bei diesem theatralen Ehemaligentreffen Absolvent*innen der Heinz-Bosel-Stiftung und fragt nach der Bedeutung des Alterns in einer Gesellschaft, die für immer jung bleiben möchte.

Mehr Infos

HochX Tanz 2021 wird unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz. In Zusammenarbeit mit dem Medienpartner IN München.

 

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